Unsere Pioniere

System-kybernetisches Management

Revolutionäre und bahnbrechende Innovationen im Management sind durch die Leistungen von herausragenden Personen entstanden. Das sind jene Pioniere, die Väter einer neuen Ära, die traditionelle Wege verlassen haben, um nach neuen Lösungen zu suchen. Die Arbeiten mehrerer Pioniere konnten von Fredmund Malik erworben und somit weiterentwickelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Diese Pioniere sind mit einem Stern gekennzeichnet (*).

William R. Ashby (1903 – 1972)

Neurologe und einer der Hauptpioniere der Kybernetik. Er entdeckte das "Gesetz der erforderlichen Varietät", das Grundgesetz der Komplexität.

Stafford Beer (1926 – 2002)*

Als Gründer der Managementkybernetik und als einer der grossen interdisziplinären Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, ist Professor Stafford Beer Autor von über 200 Publikationen, darunter elf Bücher, von denen die wichtigsten in 13 Sprachen übersetzt wurden.

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Sein umfassendes Werk "Decision and Control", das im Jahr 1966 veröffentlicht wurde, wurde mit dem Lanchester-Preis ausgezeichnet. Malik Letter In Memoriam Stafford Beer (09/2002)

Dietrich Dörner (1938)

Der Professor Emeritus an der Universität Bamberg entwickelte nicht nur psychologische Theorien menschlichen Handelns und Fühlens, sondern testete auch praktisch deren Umsetzung. Für Aufsehen sorgte Dörner mit seinem emotional programmierten Roboter im EMO-Projekt (Nachfolgeprojekt: PSI).

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Ebenfalls bahnbrechend: Dörners Tanaland-Experiment, das den menschlichen Einfluss in komplexen Systemen untersucht.

Peter Drucker (1909 – 2005)

Der Vater des modernen Managements. Peter Drucker wird oft als einflussreichster Denker und Autor zu Management-Theorie und -Praxis des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Seine regelmässige Kolumne im Wall Street Journal und seine Beiträge in bekannten Zeitschriften, wie dem Harvard Business Review oder dem Economist, wurden viel gelesen.

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Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Peter Drucker vertraute Professor Malik die Aufgabe an, Management für das 21. Jahrhundert neu zu erfinden. Fredmund Malik und Peter Drucker

Heinz von Foerster (1911 – 2002)

Als Physiker, bahnbrechender Kybernetiker und Ethik-Philosoph, war Heinz von Foerster Gründer und Direktor des Biologischen Computerlabors an der Universität von Illinois und ein enger Freund von Prof. Malik. Heinz von Foersters Arbeit zur Selbst-Organisation, der rekursiven Systemtheorie und der Kybernetik zweiter Ordnung sind die Hauptpfeiler des kybernetischen Managements.

DVD: 90 Jahre Heinz von Foerster

Aloys Gälweiler (1922 – 1984)*

Als einer der wichtigsten Pioniere in Unternehmensplanung und Strategischer Unternehmensführung in der deutschsprachigen Welt, sind Professor Gälweilers Bücher "Strategische Unternehmensführung" und "Unternehmensplanung: Grundlagen und Praxis" heute noch immer die Basisliteratur für Unternehmensführung.

Gunnar Heinsohn (1943)

Als Professor der Ökonomie und Sozialwissenschaften an der Universität Bremen, ist Gunnar Heinsohn einer der kreativsten und am breitesten aufgestellten Wissenschaftler der deutschen Wissenschaftsgemeinde. Seine Publikationsliste beinhaltet fast 700 wissenschaftliche Artikel, Konferenzpräsentationen und Bücher, in denen er bahnbrechende Theorien über Geschichte und Zivilisationstheorie entwickelt.

Heinsohn zur Krise ¦ Heinsohn als Malik Letter-Gastautor

Walter Krieg (1941)

Als Mitentwickler und Mitautor des St. Galler Management Modells, langjähriger Freund von Fredmund Malik und aktuelles Mitglied des Verwaltungsrats bei Malik, ist Professor Walter Krieg ein anerkannter Experte in der Theorie und Praxis des Managements von Organisationen.

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Er ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten und Aufsichtskommissionen und nimmt persönliche Beratungsmandate im Bereich Strategie und Organisationsstruktur wahr, besonders für mittelständische Unternehmen.

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Warren McCulloch (1889 – 1969)

MIT Gehirnforscher, Pionier der neuralen Netzwerke, Mentor und enger Freund von Stafford Beer.

Wolfgang Mewes (1924 – 2016)

Als mehrfach ausgezeichneter Pionier in Unternehmensstrategie, ist Professor Wolfgang Mewes Gründer der EKS® (Engpasskonzentrierte Strategie) – der Unternehmensstrategie, die auf den Entwicklungen und Regeln der Natur basiert.

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Mehr als 160‘000 Lehrgangsteilnehmer absolvierten ihr Studium an seinem Institut; 15‘000 davon besuchten seinen innovativen EKS-Lehrgang. Auf der EKS basiert die Malik Alleinstellungs-Strategie®

DVD: Erfolg nach dem Vorbild der Natur (EKS-Kongress, Juni 2008)

Rupert Riedl (1925 – 2005)

Mit seinen Arbeiten auf dem Gebiet der Meeresforschung brachte es der österreichische Zoologe Rupert Riedl zu Weltruhm; gleichzeitig machte er mit seiner Systemtheorie der Evolution und seiner Evolutionären Erkenntnistheorie von sich reden.

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Im späteren Leben beschäftigte sich der Gründer des Club of Vienna insbesondere mit Gesellschafts- und Umweltfragen. Riedls grosse Inspiration war Jules Verne.

Hans Siegwart (1925 – 2003)

Als Präsident der Universität St. Gallen, Mitbegründer des Malik Management Zentrum St. Gallen und Präsident der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre, war Professor Hans Siegwart einer der herausragenden Figuren des modernen Rechnungswesens.

Otto Steiger (1938 – 2008)

Als Professor für Wirtschaft und Sozialwissenschaften an der Universität Bremen, gestaltete Otto Steiger erfolgreich das Fachgebiet Ökonomie fundamental um. Für seine Publikation "Property Economics versus New Institutional Economics" (veröffentlicht im JEI, März 2006) wurde er mit dem K. William Kapp-Preis der European Association for Evolutionary Political Economy und der Kapp Stiftung ausgezeichnet. Steiger als Malik Letter-Gastautor

Hans Ulrich (1919 – 1997)

Als Professor an der Universität St. Gallen und Vater des systemorientierten Managements und des St. Galler Management Modells erster Generation, war Hans Ulrich akademischer Lehrer und Mentor von Fredmund Malik. Hans Ulrichs Arbeit gewann internationale Beachtung.

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Er wurde als Ehrendoktor von den Universitäten Zürich, Augsburg und Mannheim gewürdigt. Der gute Ruf der Universität St. Gallen für Managementausbildung ist massgeblich Hans Ulrichs Arbeit zu verdanken. Seine gesammelten Werke wurden in einer Spezialausgabe von der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre veröffentlicht und sind immer noch die wichtigsten Arbeiten zu systemorientiertem Management.

Frederic Vester (1925 – 2003)*

Er ist der Begründer der Biokybernetik und des Begriffs "Vernetztes Denken". Seine überragende Pionierarbeit bestand darin, die abstrakte Theorie der Kybernetik greifbar zu machen – sogar für Kinder. Frederic Vester hat mehr als 13 Preise gewonnen, darunter den Philip Morris Forschungspreis für die Entwicklung und Anwendung der kybernetischen Planungswerkzeuge, heute bekannt als das Malik Sensitivitätsmodell®. Sein Bestseller "Denken, Lernen, Vergessen" wurde in 13 Sprachen übersetzt.

Norbert Wiener (1894 – 1964)

Einer der wichtigen Kybernetiker der ersten Generation, der das Wort "Kybernetik" in seinem Buch "Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine" überhaupt erst einführte.